Hallo,
meine Formel bleibt eigentlich immer gleich:
Gitarre (meist Strat) -> Wah -> Mod -> Zerrer1 -> Zerrer2 -> Vol.Boost.
Aber wie das so ist, ändern sich einzelne Treter immer wieder.
Ich habe euch ein kleines Video ins Netz gestellt: https://youtu.be/w1V2LDNc8wo

  • Zuerst geht’s ins RMC10 Wah. Das klingt einfach gut und hat eine schöne Portion Dreck im Ton. Außerdem macht sein Output Buffer keine Probleme mit dem Fuzz.
  • Danach hängt das TC Polytune 2 Mini - eh klar - zum Stimmen
  • Von dort fährt das Signal ins kleine Henretta Purple Octopus. Ein reines Octave Up Pedal, sehr schmutzig... in Wahrheit hauts den gesamten Sound zusammen und das ist gut so ??. Mit einem Fuzz oder OD dahinter hat man dann quasi ein Octave Fuzz
  • Nun kommt die Blume! Am Jam Pedals RetroVibe landen bei Sommer Open Airs manchmal Bienen. Kein Scherz! Die großen Regler kann man praktischerweise mit dem Fuß verstellen und es ist einfach ein super klingendes, "echtes" Photozellen-Vibe
  • Dann kommt das Analogman Sunface RCA. Zu diesem Pedal habe ich eine besondere Beziehung: Mir wurde nach einem Gig das gesamte Board gestohlen. Das einzige Pedal, das ich danach hatte, war das Sunface – und damit hab ich den Neuaufbau begonnen
  • Das RCA Sunface klingt voll ausgefahren großartig, hat auch diesen wunderbaren Cleanup und ist dabei völlig hitzeresistent. Außerdem setzt es sich etwas mehr durch, als andere Germanium Fuzzes. Ich mags sehr!
  • Vom Fuzz geht’s ins Diamond Tremolo. Ja, Trem hab ich absichtlich vor der restlichen Zerre. An sich ist das Pedal für mich völlig übermotorisiert - ich verwende die vielen Modi kaum, aber es klingt hervorragend und sowohl die Tap Tempo Funktion, als auch die 2 schaltbaren Geschwindigkeiten sind praktisch
  • Dahinter kommt ein Ibanez TS9 mit Analogman Silver Mod. Ich verwende ihn entweder alleine, um den Dorf-SRV rauszulassen, oder hinterm Fuzz um die Bässe und Höhen zu zähmen oder als dirty/mid Boost vorm nächsten Pedal, und das ist gerade ein:
  • Bondi FX Sick As. Das Pedal an dieser Stelle ist mein Hauptverzerrer und hats deshalb immer schwer, weil ich sowohl den TS, als auch das Fuzz da hineinschicken möchte, das Pedal selbst aber auch allein gut funktionieren muss. Das können nicht viele Pedale finde ich. Das Bondi kriegt den Klon-Boost hin, macht aber auch als eigenständiger Zerrer eine hervorragende Figur und stackt problemlos mit den anderen Pedalen. Außerdem ist es sehr flexibel mit 2band EQ, weitem Gainbereich und zwei Gainmodi.
    Oft kommt hier auch ein Greer Lightspeed zum Einsatz, der ist weniger mittig und transparenter.
  • Jetzt weiter zum Orion Effekte Elektro Booster. Der macht nach den Gain Pedalen lauter oder komprimierter – je nach Ampeinstellung. Und er klingt gut! Problem ist: Man will ihn selten abdrehen. Ist quasi mein Volumepedal-Ersatz. Dieser hier ist ein Sondermodell (#50) und ich glaube der Verkaufspreis war eine Spende an einen Tierschutzverein
  • Letzte Station ist das Empress Tape Delay. Auch dieses Gerät kann deutlich mehr, als ich benutze. Aber es klingt super und ich „brauche“ die Tap Funktion. Außerdem liegt der Level Knopf links außen, also kann ich den während dem Gig mit dem Fuß bewegen.


So. Das wars. Dahinter kommt dann mein alter 66er Fender Pro Reverb oder mein mid 80er Marshall JCM 800 50Watter. Live gern aber auch einfach der Haus-Amp - weil: Wer hörts wirklich? ??.
Es ist übrigens ein Mono Club (Größe müsste wie PT Jr sein). Ein sehr stabiles und leichtes Board. Darunter werkelt die modulare Stromversorgung von TheGigRig.com. Je nach Bühne spiele ich mit einer alten Sennheiser Funke plus DS Customs Debuffer, um das Fuzz nicht zu beleidigen.

Ich bin musikalisch sehr (zu?) umtriebig und spiele in folgenden Bands:
Christina Kosik & Die Gangband (Austro Poprock) / Anne Eck (Alternative Pop) / Chemtrail Pilots (Alternative) / Die Kellerberg Buam (Schlager/Volksmusik/Anarcho Kabarett) / Emma Mo (Deutsch Pop) / Bacon Belt Blues Band (Blues im Dialekt) / SuperToaster (Flink Funk)

LG Ed

Pedalboard von Martin Edelmann

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